Wir über uns

Seit dem 5. Dezember 1995 gibt es uns.

Wir bieten Frauen und Männern einmal im Monat (nicht nur) nach dem Ausstieg aus dem Berufsleben geistige und körperliche Anregungen bei Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen (im Saal unter der Dreifaltigkeitskirche), Studienfahrten, sowie bei regelmäßigen vormittäglichen Wanderungen.

Einer verantwortlichen Planungsgruppe obliegt die jährliche Programmgestaltung und deren Durchführung.

Das breitgefächerte Angebot umfasst vor allem Themen aus Religion, Gesundheit, Naturwissenschaft, Literatur, Kunst, Psychologie, Politik, der näheren Heimat.

Die Jahresprogramme liegen u.a. aus in der Dreifaltigkeitskirche und im Ökumenischen Gemeindezentrum.

Mit kompetenten Referenten zu attraktiven und aktuellen Themen haben wir eine treue Teilnehmerrunde gewonnen. Wir freuen uns über alle, die den Weg zu uns finden - oder gar Interesse an der Mitarbeit in der Planungsgruppe bekunden.

Nähere Hinweise und Informationen über die Veranstaltungen sind im Mitteilungsblatt  "Communio" der katholischen Kirchengemeinden und der Tagespresse Heidenheims, natürlich auch auf dieser Homepage zu finden.

Allgemeine Auskünfte und Anmeldungen zu den Fahrten: telefonisch (941837), per Fax (941838) oder
per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
im Pfarrbüro, Verdistraße 13.

 
Aktuelle Termine und Informationen 2018:

17. Januar
Zeit - geheimnisvoll und kostbar 
 
Vortrag von Dr. Oliver Schütz, Theologe und Historiker
Leiter der Katholischen Erwachsenenbildung Ulm



21. Februar
Ökumene als Voraussetzung (oder letzte Chance?)
für die Zukunft des Christentums
Viel hat sich im Verlaufvon 2000 Jahren Kirchengeschichte geändert, und viel ist in Vergessenheit geraten. Ökumene ist für die Zukunft des Christentums von grundle- gender Bedeutung. Schon im Johannes-Evangelium (17,21f) werden die Christen zur Einheit aufgerufen, um dadurch die Glaubwürdigkeit ihrer Botschaft der Welt gegen- über zu unterstreichen. Aber nicht allein die Ökumene ist verantwortlich für die anstehenden Aufgaben.  Es gilt, die ursprüngliche Botschaft Jesu von geschichtlich bedingten Überlagerungen zu befreien und Fehlentwicklungen als solche zu erkennen und zu korrigieren. Aus dieser Besinnung auf das Wesen muss dann das Christentum neu ge- dacht , als Antwort auf die Sinnfrage des heutigen Mesnchen verstanden und der Welt vermittelt werden. Darin steckt eine Reihe von gravierenden Einzelfragen, denen im Referat und der Diskussion nachgegangen werden soll. 
Dr. Richard Heinzmann
Prof. für christliche Philosophie und Theologische Propädeutik an der Ludwig - Maximilians - Universiät München und Ehrenpräsident der Eugen - Biser - Stiftung

14. März
Wege in eine menschengerechte Wirtschaft
Im ersten Teil des Vortrags werden verschiedene ungünstige wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen aufgezeigt, die uns das soziale Leben unnötig er- schweren und unter anderem zu der derzeitigen labilen Wirtschafts- und Finanzlage in Europa geführt haben. Insbesondere wird gezeigt, dass unser Finanzsystem n i c h t zu nachhaltigem Wirtschaften führt:
- Geldinteressen, nicht das Interesse der Allgemeinheit, bestimmen immer stärker,   
   worüber bei uns beforscht wird.
   Und so sind auch im Technologie-Sektor die "Geldinteressen"  die eigentliche Trieb-      feder  für Forschung, Innovation und für das digitale Modernisierungssprogramm
  "Industrie 4.0".
 - Ein komplett neuer Markt hat sich entwickelt, und so verändert die digitale Trans-
   foramation alles.
Im Zweiten Teil werden Wege beschreiben, wie wir zu einer menschlichen Wirtschaft und Gesellschaft kommen können.
Prof. Dr. Christian Kreiß, Hochschule Aalen
 
 
18. April
Die 7 Tage Gottes
Mittwochs trifft man sich bei "Begegnung ab 60". In der altrömischen Planetenwoche war das der Merkurtag. Französisch noch immer Mercredi. Griechen nennen diesen Tag den Vierten. Die Siebentagewoche - ein Kulturgut, das aus dem alten Israel stammt und sich unter verschiedenen Tagesnamen über die ganze Welt ausgebreitet hat. Im ersten Kapitel der Bibel ist sie der Rahmen,  um die Entstehung von Himmel und Erde zu be- schreiben. Im vollen Widerspruch zu unserem modernen Weltbild, oder? Das müsste nicht sein, wenn wir das Tor der Bibel als ein Meditationsbild ansehen würden, ein Mandala mit dem Sabbat in der Mitte.
Günter Teichgräber, evangelischer Pfarrer i.R.


16. Mai
Die Klimaentwicklung in den letzten 1000 Jahren und die Lage heute
Für das wechselnde Klima auf der Erde werden fünf hauptsächliche Verursacher vorgestellt. In den letzten 1000 Jahren erkennt die Wissenschaft im Wesentlichen drei grundverschiedene Phasen der Klimaentwicklung: seit 1000 eine Warmphase, um 1300 gefolgt von der "Kleinen Eiszeit" und seit etwa 1850 eine vom Menschen verursachte wachsende Warmphase. Alle Phasen hatten große wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Auswirkungen. Die heutige Entwicklung steuert auf ein Wärmeextrem zu, das für die Zukunft existenzbedrohlich sein kann. Möglichkeiten sollen angesprochen  werden,  wie negative Auswirkungen vermieden werden könnten, und ebenso die Forder- ungen der Wissenschaft, den Verlauf ins Extrem abzuschwächen oder aufzuhalten.
Guido Kilian, Rektor i.R.

18. - 22 Juni
5 Tage mit dem Bus ins Weserbergland und den Teutoburger Wald
Romantische Mittelgebirgslandschaft mit historischen Städten, Schlössern und Burgen erwartet uns:
- Melsungen
- Schloss Corvey, Bad Pyrmont, Hameln
- Minden, Porta Westfalica, Kaiser-Wilhlem-Denkmal, Bückeburg
Anmeldungen sind ab 7.12.2017 im Pfarrbüro der Dreifaltigkeitskirche möglich. dort erhalten Sie auch die verbindliche ausschreibung.
Preis ca. 430 Euro pro Person incl. HP, Eintritte und Führungen.
Karl-Heinz Maca, Mitglied der Planungsgruppe
 
 
18. Juli
Aufräumen im Leben
Von Zeit zu Zeit ist es nötig, aufzuräumen. Man fühlt sich wohler, gewinnt Übersicht und entdeckt Dinge, die beinahe in Vergessenheit geraten wären. Das gilt auch für das Leben insgesamt. Jedes Leben besteht irgendwann aus losen Fäden , abgebrochenen Ge-  sprächen, vernachlässigten Freundschaften, ungesagten Sätzen. Die sollte man auf- räumen, wieder an den richtigen Platz bringen, manches kann man entsorgen, einiges reparieren.
Warum das gut ist und wie das gehen könnte, das beinhaltet der Vortrag!
Dr. Lucie Panzer, Evang. Rundfunkpfarrerin im SWR


19. September
Tagesfahrt mit dem Bus nach Kaufbeuren und Schonach
Kaufbeuren - schöne Altstadt. Die Mauerbefestigung des 15. Jh. ist mit 5 Wehrtürmen größtenteils erhalten. Spätgotischer Schnitzaltar von Jörg Lederer (1518). Stadtteil Neugablonz, geprägt von der Glas- und Schmuckindustrie. Nach dem Krieg kamen viele Heimatvertriebene aus Böhmen (Gablonz) und bauten in Kaufbeuren ihre Betriebe wieder auf.
Schonach - teilweise ummauerte Stadt. Das Ballenhaus erinnert noch daran, dass diese Stadt seit dem 14. Jh. wichtiger Stapelplatz an der alten Römerstraße Via Claudia Augusta war. Schöne Altstadt, Stadtpfarrkirche 1748 von Domenikus Zimmermann stuckiert, Fresken von Matthias Günther.
Näheres wird rechtzeitig im Communio bekanntgegeben.
M. und G. Milanés, Mitglieder der Planunsgruppe


10. Oktober
Vom (angstfreien) bewusstn Umgang mit der Digitalisierung
Die Digitalisierung ist das Schlüsselwort von "Industrie 4.0".
Auch die Privatsphäre ist betroffen: WLAN, Internet, Smartphone, Tablet, WhatsApp verändern unser Zusammenleben. Mit der Digitalisierungs-Technologie sind jedoch auch Risiken verbunden, z.B. im Bereich Datenschutz, Wirtschaft, Arbeitswelt sowie im persönlichen und sozialen Bereich.
Prof. Dipl.-Phys. Till Hänisch, DH Heidenheim



14. November
Über die Zärtlichkeit
Papst Franziskus spricht während seines gesamten Pontifikats immer wieder von Zärtlichkeit. Es ist auffallend, wie wichtig ihm dieser Begirff ist. In der Christmette im Jahr 2014 sagte er beispielsweise: "Haben wir den Mut, mit Zärtlichkeit die schwierigen Situationen und die Probleme des Menschen neben uns mitzutragen, oder ziehen wir es vor, sachliche Lösungen zu suchen, die vielleicht effizient sind, aber der Glut des Evangeliums entbehren? Wie sehr braucht doch die Welt von heute Zärtlichkeit!"
Ausgehend von dieser Wichtigkeit, die Papst Franziskus der Zärtlichkeit zuschreibt, möchte der Vortrag den Zuhörern Antwortvorschläge zu folgenden drei Fragen geben: Was bedeutet "Zärtlichkeit" im Allgemeinen? Wie versteht Papst Franziskus "Zärtlichkeit"? In welcher Form wird Zärtlichkeit im Roman von Leo Gold - "Streichle mich mit deinen Worten"- literarisch dargestellt?
Dr. Johannes Keppeer, Dekanatsreferent und Leiter der Katholischen Erwachsen- nenbildung Kreis Heidenheim e.V.


5. Dezember
Jahresabschluss im Advent
Nach interessanten Begegnungen im Saal, bei Wanderungen und Fahrten treffen wir uns auch in diesem Jahr wieder im gewohnten Raum und Rahmen.
Wir laden herzlich ein zu einem besinnlichen Beisammensein, mit Rückblick  auf das vergangene und Vorschau aufs nächste Jahr und bei Gedanken zur Weihnachtszeit.
Wo? Im geschmückten Saal bei Kaffee, Kuchen und gemeinsamem Singen.
Auch diesmal wird Pfarrer Ebert die passenden Worte und Texte finden und zum Nachdenken anregen.
Ernst Brodbeck, Mitglied der Planungsgruppe
 

Wanderungen - Dienstag

Unsere morgendlichen Halbtageswanderungen werden auch im Jahr 2018 weitergeführt.
Reine Gehzeit ca. 2 1/2 Stunden.
Abfahrt mit PKW erfolgt vom oberen Parkplatz der Dreifaltigkeitskirche immer um 9 Uhr.
Nach der Wanderung ist Gelegenheit zur Mittagseinkehr.

Wanderführer: Georg Hieber, Joachim Schmidt, Wilhelm Stierlen

Es sind folgende Termine jeweils am Dienstag vorgesehen:

8. Mai
5. Juni
3. Juli
7. August
4. September
2. Oktober

Das gesammte Jahresprogramm liegt für Sie an den Schriftenständen in der Dreifaltigkeitskirche und in der Versöhnungskirche auf.